Mein Jahreswechsel auf der Sonneninsel

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Das neue Jahr ist nun schon wieder fast zwei Wochen alt, und es zeigte sich wettertechnisch zunächst von seiner besten Seite. Was jedoch daran lag, dass ich die ersten Tage des Jahres auf der schönen Sonneninsel Mallorca verbracht habe. Und genau dahin würde ich auch gerne wieder zurück, wenn ich mir dieses Wetter hier in Berlin angucke. Schnee ist ja noch ok, aber im Moment ist es ein Schmuddelschneematschwetter, und das braucht wirklich niemand. Am 3. Januar landete ich ungefähr um 11 Uhr abends in Berlin-Tegel und dachte, mich trifft der Schlag. Minus13 Grad muss man erst mal verarbeiten, wenn man kurz vorher noch bei um die 20 in der Sonne am Meer saß.

Wer für das nächste Silvester – ich weiß, es ist noch ein Jahr hin – noch eine Idee sucht, dem empfehle ich Mallorca. Wir haben die letzten drei Jahreswechsel auf der Insel verbracht, und es lohnt sich wirklich. Der Flug ist nicht lang, und mitten im Winter noch einmal ein bisschen Sonne tanken tut doch jedem gut. Da wir bisher immer eine größere Gruppe waren, hatten wir uns ein Haus gemietet. Das finde ich persönlich auch viel schöner als ein Hotel. Dieses Jahr waren wir bereits zum zweiten Mal in Port Andratx und hatten ein Haus direkt in der Bucht. Der Ausblick war also schon mal wunderschön. Genauso wie die Insel selbst. Mallorca hat wirklich so viel zu bieten, und besonders im Winter ist es dort nicht überlaufen. Und ich rede natürlich nicht vom Ballermann, der der Insel einen, nicht verdienten, negativen Stempel gibt.

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Mallorca ist für die schnelle Wintersonne perfekt geeignet

Sicher muss man in den Wintermonaten genau gucken, wo man hinfährt, da nicht alles geöffnet ist. Zur Weihnachts- und Silvesterzeit wird man dennoch überall etwas finden, denn diese Zeit wird immer wichtiger für den Tourismus auf der Insel. Ein großer Vorteil ist auf jeden Fall, dass gerade am Flughafen alles etwas schneller geht. Und ich sage euch, das ist in Palma wirklich viel Wert. So hat es auch nicht, wie im Sommer, über eine Stunde gedauert, den im Vorfeld gebuchten Mietwagen abzuholen, sondern nur 15 Minuten.

Die eine Woche auf Mallorca haben wir ganz entspannt verbracht. Wir waren ein paarmal in den kleinen, schönen Gassen der Altstadt von Palma einkaufen, saßen in verschiedenen kleinen Städten an der Küste am Wasser und haben die Ruhe genossen, sind ins Inland der Insel gefahren und haben zum Beispiel eine traditionelle und sehr interessante Glasmanufaktur besucht, oder lagen einfach nur auf einer Liege in der Sonne auf der Terrasse unserer Finca. Sicher kann man in einer Woche viel mehr erleben, allerdings waren wir ja nun schon ein paarmal dort und haben die Insel auch im Sommer schon komplett mit dem Auto erkundet. Hier kann ich euch übrigens auch empfehlen, auf jeden Fall mal in den Norden zu fahren. Dort gibt es viele schöne Sachen, die man sich angucken kann, und alleine schon der Weg durch das Gebirge lohnt sich. Außerdem hat Mallorca eine Reihe sehr alter Dörfer, deren Besuch ihr nicht bereuen werdet.

Für mich ist es schon ein Erlebnis, einfach nur am Meer zu sitzen und in die Ferne zu sehen. Ich liebe das Meer und finde es wirklich beruhigend. In Port Andratx kann man das super gut. In der Bucht gibt es einen Weg zum Leuchtturm, auf dem man sich auf eine Bank oder einfach auf die Steine setzen und alles um sich herum vergessen kann.


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Die Silvesternacht haben wir dieses Jahr auch ganz entspannt verbracht. Ich habe erst letztens das Raclette wieder für mich entdeckt, und das gab es dann auch am Abend. Auf Mallorca bekommt man ja wirklich in jedem noch so kleinem Supermarkt ganz frischen Fisch, und viele Sorten eignen sich perfekt für ein Raclette. Normalerweise haben wir immer Karten in einem Restaurant mit Silvestermenü gekauft, aber in diesem Jahr hatten wir darauf einfach keine Lust, und so gab es unser eigenes Menü, das mindestens genauso lecker war. Deshalb konnten wir danach noch einen schönen Spieleabend machen. Zu Silvester gibt es in Spanien übrigens um 0 Uhr zwölf Weintrauben, welche man bei jedem Glockenschlag der Kirchen in den traditionellen Dörfern essen soll. Zu jeder Weintraube hat man einen Wunsch frei. Wir hatten zwar keine Kirchenglocke, aber die Trauben. Mir gefällt dieser Brauch wirklich gut. Alle sind damit beschäftigt, schnell die Weintrauben zu essen, und bei dem ganzen Wünschen zwischendurch vergisst man auch schnell mal das Kauen. Irgendwer hatte dann vor lauter Wünschen und Kauen eine Weintraube vergessen und so hatte ich gleich 13 Wünsche frei. Das neue Jahr kann also nur gut werden. Übrigens war nicht ein einziger Wunsch materiell, denn nur die Dinge, die man nicht kaufen kann, sind die wichtigen.

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Mein ständiger Begleiter in dieser Woche war übrigens ein Lederrucksack von Lotz of Elza. Den habe ich mir kurz vorher noch auf der Seite bestellt und war sofort verliebt. Gerade zu Frühlings- oder Sommeroutfits passt er super. Da ich ein klassisches Modell gewählt habe, kann man ihn eigentlich zu allem kombinieren. Schaut mal auf der Seite vorbei, die schönen limitierten Rucksäcke gibt es in verschiedenen Farben und Formen. Ein Muss für Taschenliebhaber.

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XOXO
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